Biologische Getreidezüchtung

Lange Entwicklungszeit im „Labor unter freiem Himmel“

Dinkel AA REP.2-4
Dinkel

15 Jahre Aufbauarbeit

Von der ersten Kreuzung bis zum Anbau einer Sorte in der Praxis kann es mehr als 15 Jahre dauern.

Um ihre Aufbauarbeit für den Biolandbau zu finanzieren, erhalten Bio- Pflanzenzüchter Unterstützung von engagierten Firmen, von Stiftungen und Privatpersonen und erzielen Lizenzeinnahmen.

Das Pflichtenheft eines Getreidezüchters ist lang

  • gute Anpassung der Sorten an die Anbaubedingungen auf Biohöfen
  • Züchtung auf Brandresistenz zur Unterstützung der Saatgutqualität und -gesundheit
  • Gesundheit, Robustheit und ein ausgewogenes Verhältnis von vegetativen und generativen Wachstumskräften
  • guter Strohertrag und starke Wurzelbildung zur Stärkung der Fruchtbarkeit auf unterschiedlichen Standorten
  • sinnvolle Gewichtung zwischen Anbau-Erfordernissen und Ertrag
  • hohe Verarbeitungs- und insbesondere Backqualität, auch bei den für den biologischen Anbau typischen geringeren Gehalten an Rohprotein und Feuchtkleber
  • hohe Nahrungsqualität
Bioverita Emmer
Schwarzer Emmer

Engagement auch für Aussenseiter

Bio-Getreidezüchtung arbeitet auch an Kulturen mit geringerer wirtschaftlicher Bedeutung, wie zum Beispiel Speisegerste, Emmer und Einkorn. Sie schafft damit neue Potenziale für einen vielseitigen Getreideanbau auf Biohöfen.

Biologische Getreidezüchtungsinitiativen

Winterweizen, Winterdinkel, Winter- und Sommerroggen, Hafer, Einkorn

Winter- und Sommerweizen, Winterroggen, Wintergerste, Hafer

Winterweizen
Winter- und Sommerdinkel, Winterweizen, Triticale