Biologische Gemüsezüchtung

Neue Sorten für die modernen Anbaubedingungen auf den Biohöfen!

Für die Bio-Züchtung engagieren sich sowohl gemeinnützige Initiativen als auch Unternehmen. Bis zu 15 Jahre dauert es, bis eine neue Sorte vorliegt. Züchtung kostet also viel Zeit, Geld und Arbeit.

Dafür braucht es finanzielle Mittel: Um ihre Aufbauarbeit für den Biolandbau zu finanzieren, erhalten Bio-Pflanzenzüchter Unterstützung von engagierten Firmen, von Stiftungen und Privatpersonen und erzielen Lizenzeinnahmen.

Die selektierten Pflanzen müssen gut an die Voraussetzungen auf den Biobetrieben angepasst sein.

Neue biologische Sorten sollen

  • Nährstoffe gut verwerten können
  • eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten zeigen
  • gut mit dem Klimawandel umgehen können
  • gute Erträge erbringen
  • besonders gut schmecken
KOK sat21 Kohlrabi biologisch gezüchtet
Zucchini kreuzen

Eine Möhre ist nicht genug!

Es braucht verschiedene Sorten für verschiedene Formen des Bio-Gemüsebaus und der Vermarktung

  • frisch für den Lebensmittel-Einzelhandel
  • für direktvermarktende Betriebe und verschiedene Formen der solidarischen Landwirtschaft
  • für die Verarbeitung, zum Beispiel für Konserven oder als Tiefkühlgemüse

Hohe Marktanforderungen

Die Anforderungen des Marktes sind hoch, daher braucht es pro Pflanzenart mehrere Sorten mit unterschiedlichen Eigenschaften.

Unterschiedliche Zuchtziele

Die Mehrzahl der Bio-Gemüsezüchter entwickelt samenfeste, nachbaufähige Sorten. Einzelne Firmen arbeiten auch an klassischen Hybridsorten.